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Klagenfurt, 20. März.
Im Pfarrsaal St. Theresia wurde an diesem Nachmittag deutlich: Inklusion ist keine Theorie hier sie wird gelebt. Die Kindervolkstanzgruppe Klagenfurt (KVTG) lud zu einer gemeinsamen Probe mit den Kindern von Team T21 Down-Syndrom ein und schuf damit einen Raum voller Begegnung, Freude und echter Gemeinschaft.
Rund 30 Kinder, gemeinsam mit Eltern und Geschwistern, verbrachten von 16:00 bis etwa 17:30 Uhr einen besonderen Nachmittag, der sicher allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Den Auftakt machte Tanzleiterin Celine mit einer kurzen Vorstellungsrunde, die von Anfang an ein Gefühl von Gemeinschaft entstehen ließ. Schon wenige Augenblicke später wurde gemeinsam getanzt. Mit einem gemeinsamen Aufmarsch startete die Probe, gefolgt von traditionellen Tänzen wie der Ennstaler Polka und dem Siebenschritt.
Nach einer kurzen Trinkpause präsentierte die KVTG weitere Tänze – darunter erneut die Ennstaler Polka, der Siebenschritt sowie die Spitzbubenpolka – und lud alle Kinder ein, mitzutanzen und Teil des Geschehens zu sein.
Und genau das geschah, es wurde nicht nur zugesehen – es wurde mitgemacht.
Mit großer Begeisterung tanzten alle Kinder gemeinsam, unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Besonders berührend war dabei, dass auch Kinder im Rollstuhl aktiv am Tanzgeschehen teilnahmen. Für viele Eltern war es ein bewegender Moment zu erleben, dass ihre Kinder nicht am Rand standen, sondern mitten im Geschehen waren.
Die Freude war spürbar, einige Kinder wollten gar nicht mehr aufhören zu tanzen.
Den Abschluss bildete ein kreativer Teil. Von etwa 17:00 bis 17:30 Uhr wurde gemeinsam eine Leinwand gestaltet – ein sichtbares Zeichen dieses besonderen Nachmittags und der gelebten Gemeinschaft.
Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv und teils sehr emotional. Mehrfach wurde betont, wie wertvoll es sei, dass Inklusionskinder nicht nur teilnehmen, sondern aktiv eingebunden werden. Ebenso wurde hervorgehoben, wie selbstverständlich die Kinder miteinander umgingen – ohne Unterschiede, ohne Berührungsängste.
Es entstanden viele Gespräche darüber, wie wichtig solche Begegnungen sind – und wie schön es ist zu sehen, dass am Ende einfach eine große Gemeinschaft entsteht.
Für die KVTG steht fest:
Dieser Nachmittag war weit mehr als eine Probe. Er war ein gelebtes Beispiel dafür, wie Inklusion funktionieren kann – mit Offenheit, Respekt und ganz viel Herz. Dieses erfolgreiche Miteinander soll keine einmalige Begegnung bleiben










